
Automatisierte Prozesse laufen auf zwei Arten ab: Entweder werden sie von externen Triggern in Gang gesetzt wie dem Eintreffen einer E-Mail in einem Postfach; oder sie laufen nach "Schema F" ab, d.h. nach einem Zeitplan. Dieser Zeitplan kann jedoch intelligent gestaltet werden und muss nicht notwendigerweise anspruchslos sein.
Im vorliegenden Fall sollen Tracking Daten je Wochentag zu unterschiedlichen Zeitpunkten in ein Kernsystem eingelesen werden, damit dieses sie umgehend an Kunden als Statusmeldung versendet. Da Tracking Daten aber deutlich vor diesem Zeitpunkt eintreffen, müssen sie gepuffert werden und dürfen erst später weitergeleitet werden. Ansonsten würden LKWs vergeblich losfahren und auf die avisierte Ware warten müssen. Ein teures Spiel in der Transportlogistik.
Unterschiedliche Zeitpunkte je Wochentag
Von Montag bis Freitag sollen die Transporte mit einem Bereitstellungszeitpunkt täglich um 17 Uhr an die Auftraggeber der einzelnen Transporte kommuniziert werden. Das übernimmt unser Transportmanagementsystem, welches die Meldungen in einem bestimmten Format einliest. Die Meldungen selbst schickt der Dienstleister B als Excel Listen per E-Mail an Dienstleister A, der diese anschließend in das moderne JSON-Format konvertiert.
Der Grund: Excel ist ein undurchsichtiges, proprietäres Format zum maschinellen Verarbeiten, auch wenn es große Stärken für den Endanwender am PC hat.
Samstags sollen die Transporte abweichend von den übrigen Werktagen nicht um 17 Uhr gemeldet werden, sondern mit Bereitstellungszeitpunkt Sonntag um 6 Uhr früh. Die Excel Liste zu diesen Samstagstransporten trifft jedoch erst am Montag im Laufe des Tages ein, soll dann aber unmittelbar die Statusmeldung an die Auftraggeber auslösen.
Workato Scheduled Trigger
Wie kann dieser Anwendungsfall unkompliziert umgesetzt werden? Workato als führende Automatisierungs- und Integrationsplattform bietet sogenannte „Scheduled Trigger" an. Das sind zeitliche Konfigurationsmöglichkeiten am Anfang eines Recipe (wie Workato einen Automatisierungsprozess nennt).
Eine solche Konfiguration kann z.B. sein:
- Ein Zeitpunkt jede Stunde
- Alle 10 Minuten
- Ein fester Zeitpunkt wie z.B. 17:15 Uhr
Natürlich lässt sich auch die Zeitzone einstellen, die gerade im internationalen Geschäft bedeutsam ist.
Intelligente Verzögerung
Da Tracking-Daten typischerweise vor dem geplanten Übermittlungszeitpunkt eintreffen, werden sie zunächst gepuffert. Der Scheduler stellt sicher, dass die Weiterleitung erst zum korrekten Zeitpunkt erfolgt - unabhängig davon, wann die Daten ursprünglich eingegangen sind.
Diese intelligente Zeitsteuerung verhindert:
- Verfrühte Statusmeldungen an Kunden
- Unnötige LKW-Wartezeiten
- Fehlerhafte Transportplanung
Intelligentes Scheduling ist der Schlüssel zur effizienten Prozessautomatisierung
Interessiert an unseren Lösungen?
Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung.
Kontakt aufnehmen





